Jucundas Just like Ben


Wie ein Whippet das Leben verändert,

Vollzeitjob, Reisetätigkeiten, Tage mit mehr als zehn Stunden, zwei Kinder…. „bist du sicher dass ein Hund da das richtige ist?“ Diese Frage haben wir uns oft gestellt.

Aber ganz ehrlich, es musste sich etwas ändern. Gefangen im Alltag funktioniert man ja nur noch.

Und dann kam Ben in unser Leben. Ein kleines 4 Kilo schweres gestromtes Packet mit Kopfaugen was kaum laufen konnte. Und Zack war alles anders.

Von Gefühlen der Fürsorglichkeit übermannt blieb in den ersten Wochen vieles stehen und liegen. Zu groß war die Freude über kleine Entwicklungssprünge.

Spaziergänge von ein paar Metern entwickelten sich aber schnell zu sportlichen Runden und der kleine Bub eroberte sich nach und nach seinen festen Platz in der Familie.

Jetzt hatten wir ein drittes Kind. Zusätzlich zu Hausaufgaben kontrollieren und Vereinstätigkeiten der beiden menschlichen Kinder fand man sich jetzt auch noch in der Hundeschule wieder.

Sitz, Platz, bleibt und alle anderen durchaus geläufigen Kommandos müssen ja sitzen. Und JA, es macht Spaß!

Es vergeht kein Tag, an dem dieser Hund es nicht schafft einen durch irgendeine Gestik oder Mimik aus der momentanen Situation rauszureißen und einen zum Lachen zu bringen.

Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht mindestens mit drei fremden Menschen quatschen und das ist wunderbar. Ich glaube, es gibt keinen besseren Weg, um neue Menschen kennen zu lernen, als sich einen Hund anzuschaffen.

An Ende des Tages leben wir nun frei nach dem Motto – „Das letzte Kind hat Fell“ in einer gestärkten Familiensituation in der unsere Kinder Verantwortung für ihren kleinen Bruder lernen und freiwillig übernehmen

und die Eltern das kleine Energiebündel als Ruhepol für sich selber entdeckt haben.